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Tibetan Pulsing

Erlebnisbericht

Mysterium Liebe – verschmelzen mit dem Puls der Existenz

Vom Verstand ins Herz vom Herzen ins Sein.

Vor 19 Jahren fiel mir ein Zettel in die Hand der mein ganzes Leben verändern sollte.
„Lightening Bowl“ dachte ich, was soll das denn sein,
las den Text und verstand selbst nach mehrmaligem durchlesen überhaupt nichts.
Tibetan Pulsing Healing - noch nie gehört.
Irgendetwas zog mich dann doch dort hin, etwas jenseits dessen was verstanden werden kann…heute weiß ich, das was mich da berührte, war eine tiefe Sehnsucht.

Ich ging also zur Abendveranstaltung im Münchener Center. Es lief wunderbare Musik und bei der Einführung wurde klar worum es ging. Das Thema waren die Eierstöcke und Hoden und dann kam die Erklärung, es gehe darum, all die im Becken liegende Kraft unserer Sexualität, die in Eierstöcken und Hoden regeneriert wird, zu befreien und in Licht zu verwandeln, das unseren Körper nährt, erneuert und die Energien wieder zum Fließen bringt.
Das Becken im Fluss dieser Organkreisläufe, eine leuchtende Schale, das hörte sich ja ganz viel versprechend an.
Beim wechselseitigen Ausüben der Körperarbeit, hatte ich dann ein zutiefst erfüllendes Erlebnis, der für mich damals sehr besonderen Art, in der ich mich wie zu Hause fühlte und das mich seit all denn Jahre immer noch begleitet:

Wir arbeiten in Paaren, Mann und Frau, aber auch Frau und Frau und Mann und Mann zusammen, während jeweils ein Partner aktiv war und der andere rezeptiv blieb. Ich begann als Aktive, der Mann lag unter mir, während ich auf seinem Becken saß und mich sanft im Rhythmus der Musik auf und ab bewegte.
Ich fühlte Hitze aufsteigen und lernte mit der Energie zu spielen, wie im Liebesakt Push & Pull, und fühlte eine so tiefe Verschmelzung mit dem Austauschpartner, als hätten wir gerade intensiven Sex gehabt - dabei hatten wir noch alle Kleider an.
Alles war im Fluss. Geben und bekommen wurde eins.
Alle Gedanken verschmolzen irgendwie ins einfach hier sein.
Mein Herz öffnete sich immer mehr und so konnte ich mich später in der rezeptiven Rolle einfach fallen lassen und erlebte wie Wellen von Energie mich durchfluteten. Ich war richtig glücklich, so etwas hätte ich nie für möglich gehalten.

So lange habe ich im außen nach etwas gesucht, dass mich glücklich machte, habe gelitten und geweint, war frustriert und lebte immer in der Hoffnung, dass es ja noch werden würde, vielleicht beim nächsten Mal. Und nun war dieses Glücksgefühl was mich so tief von innen erfüllte einfach da, ohne dass ich etwas hatte an dem ich mich festhalten wollte.

Direkt nach der Übung bemerkte ich allerdings eine sehr starke Körperreaktion, eine Energieblockade, die sich noch nicht völlig aufgelöst hatte, wie man mir damals erklärte.
Meine Rettung, eine Einzelsitzung: In einer Augenanalyse wurde festgestellt wo meine Hauptblockade lag (Angst, die Kontrolle zu verlieren), diesmal arbeiteten gleich 2 Therapeuten an mir.
Die Musik begann und die Energie intensivierte sich so stark, dass ich einige Male im inneren Erleben so starke Schmerzen erlebte, als würde ich sterben, aber nicht nur einmal, nein gleich mehrere Male hintereinander und nach jedem Mal, wo ich dachte ich kann nicht mehr, jetzt sterbe ich, überrollte mich der Energiestrom wie eine Welle, passierte ein tieferes Loslassen, gefolgt von tiefem Frieden und einiger Zeit in purer Ekstase. Nach einiger Zeit der Ruhe, dann erneut ein Kampf voller Widerstände mit einen neuen Thema.

Die Widerstände lösten sich jedes Mal in Wohlgefallen und Frieden auf und am Ende der Sitzung sah ich plötzlich mit geschlossenen Augen ein Bild von Osho vor mir, dass es tatsächlich als Foto gibt, welches ich aber damals noch nie vorher gesehen hatte…und plötzlich wusste ich nach Poona werd ich auch mal gehen.

Dann überschlugen sich die Ereignisse:
Schon lange war ich tief im Inneren unzufrieden. Obwohl kein äußerer Grund Anlass dazu gab. Ich hatte einen tollen und gut bezahlten Job als Innenarchitektin, eine schöne Wohnung an der Isar und alles, was man sich nur wünschen kann.
Doch seit dem frühen Tod meines Bruders gab es in mir eine tiefe Unzufriedenheit, die ich durch nichts verändern konnte und immer häufiger wurde ich krank, funktionierte nicht mehr. Etwas fehlte und ich wusste nicht was.
Die Ignitiongruppe mit Dheeraj berührte mich so tief, dass ich sogar einmal kurz das Bewusstsein verlor. Ich kündigte meine Arbeit und Wohnung und hatte plötzlich die Kraft, meine nicht funktionierende Beziehung hinter mir zu lassen.

Tibetan Pulsing Healing tat mit gut, brachte verloren geglaubte Lebensenergie zu mir zurück. Ich wollte mehr darüber erfahren und so reifte der Entschluss nach Poona zum 2 monatigen Intensive zu reisen.
Alle inneren Organe sollten dort in einem Selbstheilungsprozess 2 x gereinigt werden. Nach dieser Entscheidung lief alles von allein.
Innerhalb von 14 Tagen war ich startklar und hatte das nötige Geld für Reise und Prozess zusammen. Kurz vor dem Flug wurde ich jedoch so krank, dass es aussah, als könnte ich nicht fliegen, bis ich einen Tag vor dem Abflug einen Heilpraktiker fand, der mir half, wieder auf die Beine zu kommen. Meine linke Niere hatte auf gehört zu arbeiten. Wie ich heute weiß, ein Symptom einer tiefen unbewussten Angst vor Veränderung. So war also die nächste Blockade überwunden.

Völlig überflutet von den neuen Eindrücken im Ashram und im Tibetan Pulsing Intensiv begann das gleiche Spiel erneut. Tiefe Begegnungen und Nähe mit jedem den ich traf. Im Intensive lernte ich mich, meine Stimmungen und Reaktionen besser kennen, erlebte und verstand in der täglichen Körperarbeit in Resonanz mit den Erdenergien, dass das was ich fühle und denke einschränkende Glaubensmuster sind, die mich in Anspannung aus der Angst etwas falsches zu tun begrenzen, erlebte schönes und schreckliches in inneren Bildern, Gedanken und körperlichen Gefühlen und nach Ängsten und Widerstand immer wieder Ekstase.
Hier erlebte ich etwas, was ich bisher für nicht möglich gehalten hatte. Mit dem Verstand wusste ich schon lange was ich wollte und sollte. Doch nur durch die Kraft des Herzens löste die Konflikte und brachten meine innere und äußere Wirklichkeit in Einklang und Harmonie. Dieses innere Loslassen jenseits des Verstandes hat mich bis heute in immer größere Freiheit wachsen lassen.

Ekstase und Freude begleiteten mich immer wieder in meinen natürlichen Zustand, Komplikationen und Schmerzen entstanden durch meinen Widerstand, nicht fühlen zu wollen. Das waren die Blockaden, die es zu überwinden galt. Ich konnte das nicht willentlich tun.
Der Puls des Lebens übernahm das, pustete alles durch, brachte unterdrücktes, angenehme und unangenehme Erfahrungen ins Licht. Tiefer innerer Frieden folgte und falls es noch eine Blockade im Energiefluss gab, legte der pulsierende Energiestrom danach erneut eine zur Auflösung frei. …Irgendwann war da nur noch tiefer Frieden, ein Gefühl der Gnade und eine aufrichtige Dankbarkeit an die Lebensenergie für soviel Gnade jenseits allen Verstehens.

Diese Erfahrung hat mein Leben gravierend verändert. Seit 18 Jahren ist es zu meiner Lebensbestimmung geworden, mich jenseits aller Worte DEM, WAS IST hinzugeben, dieses immer wieder mit anderen zu teilen und jede Erfahrung dankbar zu feiern.
Widerstände, Tränen und Schmerzen gehören genauso dazu, wenn sie auftauchen, wie Freude und Ekstase. Alle erscheinen in dem Einem großen Erlebnisraum.
Der Beobachter, der Erlebende und das Universum sind Eins.
In dieser Erkenntnis ist Schmerz eine Art Kraftstoff, Mittel zu Zweck, eine Welle der Lebensenergie in ihren intensivsten Höhepunkt zu bringen, und nach dem brechen der Welle, passiert ein tiefes loslassen in den kosmischen Orgasmus, das kleine Sterben, um im Größeren EINS-SEIN geboren zu werden.

So wie jede Liebesbeziehung, mit dem beginnt was ich mir an Qualitäten wünsche und mit dem endet was ich bin.
Im Spiegel des anderen kann ich mich so wie ich mich bisher nicht sehen konnte und wollte erkennen. Manchmal kann ich solange wie ich es körperlich vermag dagegen ankämpfen, doch irgendwann ist die Welle des pulsierenden Lebens so groß, dass sie mich schließlich und letztendlich einfach mit nimmt in eine größere Realität. Die Realität der Liebe zu mir selbst in allen Facetten, in die ich wachse, um sie bewusst integrieren und genießen zu können. Da gibt es nichts mehr was ich nicht bin oder sein sollte und das macht das Leben einfach und unkompliziert. Dann entsteht Raum das zu entfalten und blühen zu lassen was wir wirklich sind.

Erst in tiefer Verschmelzung vergisst du alles was existiert. Nur in tiefer Verschmelzung gibt es das Außen nicht mehr. Und wenn es das Außen nicht mehr gibt, kann deine Energie frei fließen. OSHO


Mind can accept any boundary anywhere. But the reality is that, by its very nature, existence cannot have any boundary, because what will be beyond the boundary? - again another sky. That's why I am saying skies upon skies are available for your flight. Don't be content easily. Those who remain content easily remain small: small are their joys, small are their ecstasies, small are their silences, small is their being. But there is no need! This smallness is your own imposition upon your freedom, upon your unlimited possibilities, upon your unlimited potential. Osho Live Zen Chapter 2












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Du kritisierst mich zu oft
Im Einklang mit der Natur Leben